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Hypoxcontrol
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  • Unter Höhentraining versteht man ein Training, welches entweder real, in großen Höhen, oder in der Simulation mittels technischer Geräte stattfindet. Das Höhentraining ist eine legale Methode zur Leistungssteigerung. Die Wirkung des Höhen-trainings liegt im Wesentlichen in mit ansteigender Höhe zunehmendem Sauerstoffmangel, der Hypoxie. In größeren Höhen nimmt die Hypoxie zu, weil der Sauerstoffpartialdruck in der Luft abnimmt.

  • Schon sehr früh wurde beobachtet, dass mit steigender Höhe die Leistungsfähigkeit abnimmt und verschiedene Krankheiten auftreten können. Einer der ältesten Berichte stammt von dem Chinesen Hui Jiao. Dieser reiste 403 vor Christus zur Seidenstraße und beschrieb, dass sein Kamerad in 5000 Metern Höhe Schaum vor dem Mund hatte, Kraft verlor, ohnmächtig wurde und schließlich starb. Heute weiß man, dass das die Symptome eines Lungenödems sind. Außerdem nennen die Chinesen manche Teile des Himalayas "Kopfschmerzberge", da sie in diesen Höhen oft an Kopf-schmerzen litten, welche ebenfalls Anzeichen der Höhen-krankheit sind. Auch Mogul Mirza Mohammed Haider, der sein Heer 1527 auf das über 4000 Meter hohe tibetische Plateau führte, beschwerte sich über die schlechte Leistungsfähigkeit seiner Soldaten. Diese litten unter Atemnot und Halluzinationen.

  • 1786 begann Horace Benedict bei seiner Montblanc-Besteigung, systematisch Daten auszuwerten. Er stellte fest, dass die Veränderung der Atmung, der Herzfrequenz, die verminderte Leistungsfähigkeit und die Höhenkrankheit auf die Druckabnahme in der Höhe zurückzuführen sind. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die große Bedeutung des Sauerstoffpartialdruckes für fast alle Symptome in der Höhe bekannt. Im 20. Jahrhundert wurde bewiesen, dass die Leistungsfähigkeit sinkt, je niedriger der Sauerstoffpartialdruck ist und dass die Klimabelastung des Körpers durch eine Temperaturabnahme um 0,63°C pro 100 Höhenmeter ansteigt.

  • Seit den Olympischen Sommerspielen in Mexico City 1968, welche in 2300 Metern über Normal Null stattfanden, werden die Effekte eines Höhenaufenthalts für den Sport ausgenutzt. Bei den Sommerspielen erzielten besonders die Langstrecken-läufer aus dem Hochland in Äthiopien und Kenia große Erfolge. Andererseits waren alle Ausdauersportler bei diesen Olympischen Spielen wegen des geringen Sauerstoff-partialdruckes gegenüber den Kurzstreckenläufern benachteiligt. Deshalb versuchten die Sportler nach diesen olympischen Spielen, sich auf große Höhen vorzubereiten, indem sie in der Höhe trainierten und schliefen. Später wurde dieser "Akklimatisationseffekt" schon bald als Training für Wettkämpfe in tiefer gelegenen Gebieten genutzt.

  • Erst seitdem die gewünschten Effekte nicht mehr zwingend einen Höhenaufenthalt erfordern, sondern auch mit geeigneten technischen Geräten im Flachland durchführbar sind, ist das Höhentraining für größere Anwendergruppen zugänglich.

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Datum
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Goyer Busch 7
44803 Bochum
TelNr.: 0234/ 917 984 74
E-Mail: info[et]intervall-hoehentraining.de